HellRaiSer's Blog
Monday 7 May 2012 :: 06:08
400 Sendungen Musik aus der Gruft
Am
07.05. findet meine 400. Sendung statt

. Dementsprechend gibt es eine Extra-Portion Musik aus der Gruft mit meinen Lieblingsbands
Sunday 6 May 2012 :: 06:09
HellRaiSer liest ... 29. Podcast
Der Serienmörder, um den es am
6.5. geht, ist mittlerweile zu einer berühmten Ikone avanciert. Von Norman Bates aus "Psycho" über Buffalo Bill aus Thomas Harris "Das Schweigen der Lämmer" bis hin zu Leatherface aus dem "Texas Chainsaw Massacre" – sie alle haben dasselbe Vorbild: Den sogenannten Ghoul von Plainfield –
Edward Gein.
Klick
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Playlist
01. Ry Legit – Gein
02. Rotersand – Truth is fanatic
03. Greenskeepers – Lotion
04. Schneewittchen – Der Mann meines Lebens
05. Mudvayne – Nothing to Gein
06. Slayer – Dead Skin Mask
07. Tad – Nipple Belt
08. Nine Inch Nails – Burn
09. Hybrid Viscery – Ed Gein for President
10. The Fibonaccis – Old mean Ed Gein
11. Blind Melon – Skinned
12. Wumpscut – Torn Skin
Friday 6 April 2012 :: 08:48
HellRaiSer liest ... 28. Podcast
Mittelalterbands erfreuen uns mit mehr oder weniger authentischen Liedern aus der „dunklen Epoche“. Darum widme ich den
28. Podcast vom
6.4. der
mittelhochdeutschen Lyrik und übersetze die Gedichte sowohl inhaltlich als auch an angemessenen Stellen möglichst wortgetreu. Freut euch auf Walther von der Vogelweide, Dietmar von Aist, der von Kürenberg, u.v.m. ;)
Hier gehts zum Podcast
Playlist
01. Helium Vola – Du bist mîn
02. Ougenweide – Es stount ein frouwe alleine
03. Adaro – Ich zôch mir einen valken
04. Brandan – Falkenlied
05. Wolfenmond – Under der Linden
06. Heimataerde – Unter der Linden (Opus Dei)
07. Estampie – Under der Linden
08. Van Langen – Under der Linden
09. Faun – Von den Elben
10. Qntal – Von den Elben (Single edit)
11. Estampie – Ich was ein chint so wolgetan
12. Krless – Ich was ein chint so wolgetan
Tuesday 6 March 2012 :: 08:13
HellRaiSer liest ... 27. Podcast
HellRaiSer liest … Podcast 27 – Serienmörder 1: Charles Manson
Playlist
01. Scars on Broadway – 3005
02. Marilyn Manson – My Monkey
03. Guns N Roses – Look at your game girl
04. The Beatles – Helter Skelter
05. Lydia Lunch – Death Valley ‚69
06. Charles Manson – Look at your game girl
07. System of a Down – Atwa
08. De Vision – We fly … tonight (Helter Skelter Remix)
09. Mushroomhead – Bwomp
10. Ozzy Osbourne – Bloodbath in Paradise
11. Siouxsie and the Banshees – Helter Skelter
12. Paradise Lost – Forever Failure
13. Decapitated – Poem about an old prison man
14. The Ramones – Glad to see you go
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Sunday 4 March 2012 :: 08:11
Die neue HellRaiSer liest ... Reihe: ab dem 6.3.
Die neue HellRaiSer liest ... Reihe:
Jeden 6. alle 2 Monate:
Serienmörder. Einerseits abstoßend können wir uns andererseits der Faszination ihrer Taten kaum erwehren. Die bestialische Art und Weise der Tötungen kann wie ein Magnet wirken. So beginne ich am 6.3. mit einem der bekanntesten Serienmörder der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts:
Charles Manson.
Monday 6 February 2012 :: 10:07
HellRaiSer liest ... 26. Podcast
Der Traum, künstliches Leben herzustellen, ist so alt wie die Menschheit selbst und wird im
26. Podcast, der am
6.2. erscheint, behandelt. Neben Mary Shelleys Frankenstein und E.T.A. Hoffmanns Sandmann ist dies auch Thema des symbolistisch-dekadenten Werks
Die künftige Eva von
Auguste Villiers de L'Isle-Adam.
Zum Direkt-Download klick
hier
Playlist
01. Sol Invictus – Eve
02. Goethes Erben – Ein König sein für eine Nacht
03. Deine Lakaien – Venus Man
04. In Mitra Medusa Inri – Her perfect Beauty
05. Rosenstolz – Die öffentliche Frau
06. Aerosmith – Hoodoo Voodoo Medicine Man
07. Controlled Collapse – Things by E.V.A.
08. Lacrimosa – Copycat
09. the 69 Eyes – Perfect Skin
10. Legacy of Music – Reincarnation
11. ASP – She wore Shadows
12. Culture Kultür – Shipwreck
13. Zeraphine – Die Wirklichkeit
Wednesday 4 January 2012 :: 01:59
Rosa :)
Wednesday 14 December 2011 :: 06:48
HellRaiSer liest ... 24. Podcast
Erinnert ihr euch noch an meinen ersten Podcast - an Melissa? Wenn nicht: keine Angst, sie erinnert sich an euch, denn am 6.12. gibt es ein Wiedersehen mit der bösen Grufti-Stereotypin. Eine Weihnachtsgeschichte die Dritte öffnet wieder gnadenlos die Goth-Klischeekiste666 und wird böse wie nie zuvor .
Zum Runterladen klick hier
Playlist :
01. Alice Cooper – Santa Claws is coming to town
02. Snakeskin – Melissa
03. The Cure – Real Snow White
04. Nina Hagen – TV Glotzer (White Punks on Dope)
05. Welle:Erdball – Computer-Rendezvous
06. Das Ich – Macht
07. Endraum – Spiegel in Spiegel
08. Dolls of Pain – Bondage
09. Umbra et Imago – Mach was!
10. Schock – Ware Fleisch
11. Joachim Witt vs. Peter Heppner – Die Flut
12. KMFDM – Blood (Evil Mix)
13. Die Roten Rosen – Merry X-Mas Everybody
Thursday 1 December 2011 :: 08:41
Eine Weihnachtsgeschichte die zweite
Hier könnt ihr den Podcast runterladen
E Nomine – Die Weihnachtsgeschichte
„So ein Scheiß!“, fluchte er augenverdrehend, schaltete den Fernseher aus und warf die Fernbedienung achtlos gegen den tiefschwarzen Plastikbaum, den er schon vor einigen Monaten bei einem gewissen Dark Interieur Design Onlineshop bestellt hatte und der erst vor einigen Tagen geliefert worden war. Eine der teuren schwarzen angeblich handgefertigten Kugeln fiel dabei auf den schwarzen Flokati. Ja, um jeden Preis anders sein hat seinen Preis.
Front Line Assembly – Big Money
Nachdem er die matt-schwarze LED-Lichterkette eingeschaltet hatte, hob er die unversehrte Kugel auf. „Alles Plastik“, murmelte er nicht ohne Enttäuschung.
Welle:Erdball – Ich bin aus Plastik
Er schminkte sich ab, trug vorsichtig eine fettende Nachtcreme auf, zwinkerte sich selbst in dem von schwarzen Plastikblumengirlanden umrahmten Spiegel zu, entkleidete sich, zog die mit stimmungsvollen Friedhofsbildern versehene Bettdecke zurück – und ging zu Bett. Während er die Musik bequem via Knopfdruck lauter schaltete, fragte er sich noch, wie es gekommen war, dass er so viel Geld bei einem einzigen Onlineshop gelassen hatte und schloss die Augen: „Scheiß Weihnachten.“
Staubkind - Schlaflied
Bald schon war er eingeschlafen. Es war die Nacht vor Weihnachten, die voller unruhiger Träume für ihn war. Sollte er jetzt – wie Ebenezer Scrooge – von den mehr oder weniger guten Geistern der Weihnacht bekehrt werden? Vom Geist der Vergangenheit?
Illuminate – Geist aus der Vergangenheit
Sollte ihn der Geist der Gegenwart die Freuden der gegenwärtigen Weihnacht aufzeigen?
Project Pitchfork – The Present
Oder sollte es der Geist der Zukunft sein, der einen besseren Menschen oder wenigstens einen gottesfürchtigen Christen aus ihm zu machen gedachte?
Colony 5 - Future
Nicht wirklich. Vielleicht bemächtigten sich seiner andere Geister, ließen ihn dunkle Schatten unruhig schlafen. Hin und wieder stöhnte er laut im Schlaf auf.
Samsas Traum – Die Zähne in der Hand
Nun war er da – der Weihnachtsmorgen. Die Sonne bahnte sich schüchtern einen Weg durch die schwarzen herabgezogenen Jalousien. Und tatsächlich fanden die Strahlen ein paar durchlässige Stellen und trafen den Schläfer im Gesicht. Aus dem glitzernden weißen Schnee, der gestern Nacht noch gefallen war, war nun nicht mehr als eine braun-graue – stellenweise auch gelbe – matschige Masse geworden, die so gar nichts mit den winterlichen Postkartenidyllen gemein hatte.
Adversus Kalt, dieser Morgen.
Er streckte die Hände in die Luft und gähnte ausgiebig, bevor er nach dem schwarzen mit dezenten Totenköpfen verzierten Wecker neben sich auf dem Nachtkästchen griff. „mmmh erst 10“, brummte er und runzelte die Stirn.
Letzte Instanz – Jeden Morgen
Nachdem er seinen Gedanken genug nachgehangen hatte, seufzte er nochmal ausgiebig, bedauerte vielmehr das Dasein der anderen als das Seinige und obwohl ihn keine Geister, Dämonen oder Zeugen Jehovas heimgesucht hatten, so war ihm doch eines – und bei diesem Gedanken musste er sogar schmunzeln - diese Nacht klar geworden:
ASP – Ich bin ein wahrer Satan.
Thursday 1 December 2011 :: 08:28
Eine Weihnachtsgeschichte die erste
Als kleine Einstimmung auf meinen neuesten Podcast gibts den ersten Teil nun auch als Text gemütlich zum Nachlesen. Den Podcast in voller Länge könnt ihr natürlich nach wie vor hier runterladen.
Unsere Geschichte spielt natürlich in meiner Heimatstadt: Wien.
Falco – Wiener Blut
Es war einmal … eine kleine Webradiomoderatorin, die gerade aus der Uni kam und sich Gedanken über die Audimax-Besetzer machte.
Mono für alle – Amoklauf
Unsere kleine Webradiomoderatorin war natürlich ein Grufti erster Güte: Langes schwarz gefärbtes Haar umrahmte ihr blasses Gesicht. Die perfekt mit dickem Kajal geschminkten Augen sahen verächtlich auf diese Welt hinab. An allen sichtbaren (und nicht-sichtbaren) Stellen hatte sie jede Menge Piercings und was es sonst noch so alles an „individuellem“ Körperschmuck gab. Gekleidet war sie indiskutabel in Schwarz.
Kontrast – Einheitsschritt
Unsere kleine Webradiomoderatorin … achja, sie hatte natürlich auch einen Namen, den ich vielleicht der Einfachheit halber erwähnen sollte. In den Chats nannte sie sich immer Gothicgirl_immer_willig, weil sie ihren richtigen Namen nicht mochte. Er lautete …
Snakeskin - Melissa
Unsere kleine Webradiomoderatorin Melissa blieb stehen und atmete die Luft ein: Es roch nach Schnee. Schnee in Wien bedeutete nicht nur matschige Füße sondern auch automatisch ein unvermeidliches Verkehrschaos. Die Wiener Linien kamen erfahrungsgemäß mit Regen nur schwer zurecht – beim ersten Schnee waren sie vollkommen hilflos.
Unheilig – Leise rieselt der Schnee
So beschloss Melissa, einen Abstecher zum nahe gelegenen Christkindlmarkt am Rathausplatz zu machen. Während sie mit ihren 30er Loch Doc Martens so durch den gelblichen Schnee stapfte, hatte sie ein fröhliches Liedchen auf den Lippen:
Soko Friedhof – Blutrünstiges Mädchen
Nach kurzer Zeit hatte sie den Christkindlmarkt erreicht. Es war Nachmittag, aber schon recht dunkel. Während sie so durch die Stände flanierte, fiel ihr einer besonders auf. Ein verwahrlost wirkender Alternativling verkaufte neben Honig und anderen Leckereien auch handgemachte Bienenwachskerzen. Immer wenn Melissa Kerzen sah, musste sie an ihre letzte SM-Session denken …
Athamay – Kiss (the Whip)
Melissa, die Webradiomoderatorin und leidenschaftliche SMlerin, seufzte und entsann sich, wie lange sie schon keinen Sex mehr gehabt hatte (zwei Tage). Plötzlich wirkte der nach Haschisch riechende Alternative weniger unattraktiv. Sie sah ihm tief in die Augen, als sie sich ihm unverzüglich anerbot.
Schock – Ware Fleisch
Der Alternative war aber leider zu bekifft, um Melissas doch recht klare Avancen zu verstehen. Er reichte ihr stattdessen eine Flasche des köstlichsten Getränks, das es auf dieser Welt gab.
Equilibrium – Met
Ohne zu zögern öffnete unsere kleine Webradiomoderatorin die Flasche und trank einige mächtige Schlucke des herrlichen Bräus. Als Melissa mit der Flasche in der Hand weiter durch den Christkindlmarkt stolperte, gelangte sie schließlich zu der mechanischen Engelskapelle. Diese schien nun statt „Stille Nacht“ etwas völlig anderes zu spielen …
Rabenschrey - Sauflied
Die Wahrheit überkam Melissa mit einer derartigen Wucht, dass sie einige Schritte zurücktaumelte. Das letzte, was unsere kleine Webradiomoderatorin Melissa gewahr, war eine schemenhafte dickliche Gestalt, die sich ihr langsam näherte …
Knorkator – Weg nach unten
Und wenn sie nicht gestorben ist …
Welle:Erdball – 8-Bit-Märchenland (C-64)
Oh und … wenn sie nun doch gestorben ist?
Subway to Sally – Die Rose im Wasser
Sunday 6 November 2011 :: 08:01
HellRaiSer liest ... 23. Podcast
Am 6.11. geht die Horrorfilmgeschichte langsam ihrem Ende entgegen: Den 1990er Jahren entsprangen viele Kultfilme wie "Das Schweigen der Lämmer", "Interview mit einem Vampir" oder "Braindead" - aber auch low-budget-Produktionen wie "The Blair Witch Projekt" gelangten zu zweifelhaftem Ruhm, auch wenn sie nicht unbedingt das einhielten, was sie versprachen.
Playlist
01. Diary of Dreams – Prisoner
02. The last Days of Jesus – Nurse Psycho Jesus Nerve
03. Das Schweigen der Lämmer (Ausschnitt)
04. Untoten feat. Soko Friedhof – Cannibali
05. Eisregen – Blutgeil
06. Arcana – Love Eternal
07. Guns N Roses – Sympathy for the Devil
08. The Vampire Lestat – Not meant form e
09. Siouxsie and the Banshees – Candyman
10. Rage – Seven deadly sins
11. The Legion of Doom – I know what you buried last Summer
12. Marilyn Manson – I put a spell on you
13. Alice in Videoland – Video Girl
14. Type O Negative (The Blair Witch Project) - Haunted
Wednesday 26 October 2011 :: 11:46
Fragebogen
Liebe Leser - eure Hilfe ist gefragt!
Ich studiere Germanistik und habe für eine Seminararbeit einen Fragebogen entworfen. Das Thema ist "Nicknames der Schwarzen Szene". Das Ausfüllen dauert in der Regel fünf Minuten und mir wäre damit sehr geholfen. Einzige Voraussetzung ist, dass man sich in irgendeiner Art und Weise mit der "Schwarzen Szene" verbunden fühlt.
Der Fragebogen ist bis inkl. 24.11. online.
Danke jetzt schon für
Hier ist der Link:
https://www.soscisurvey.de/nickname
Thursday 6 October 2011 :: 06:06
HellRaiSer liest ... 22. Podcast
Am
6.10. stelle ich euch den einzigartigen Klassiker von
Mary Shelley vor:
Frankenstein oder der moderne Prometheus. Erfahrt mehr über das "Monster" und seinen Schöpfer anhand von vielen spannenden Textstellen. Klick
*hier*
Playlist
01. Alice Cooper – Feed my Frankenstein
02. Clan of Xymox – The story ends
03. Zombie Girl – Screams from the Cemetery
04. Magica – Dark Secret
05. Engelsblut – Escape
06. And One – Murder Murder
07. Deine Lakaien – Lonely (Acoustic)
08. Rammstein – Liebe ist für alle da
09. Samsas Traum – Rache
10. Rob Zombie – Living dead girl
11. Epinephrin – Suicide
12. Bloodsucking Zombies from outer Space – Frankenstein created woman
13. Frank Zander – Der Ururenkel von Frankenstein
Tuesday 20 September 2011 :: 08:02
Bali 2011 - Teil 6: Langsames Ausklingen
Nach der abenteuerlichen Schiffsfahrt wollten wir uns noch ein paar Tage Ruhe gönnen. Schnell stellten wir fest, dass wir diese eigentlich nicht nötig gehabt hätten und lieber etwas früher nach Hause gereist wären. Es kam sogar so weit, dass wir nach über zwei Wochen fernsehloser Zeit im Zimmer Cartoons und deutschsprachige Nachrichten im Fernsehen ansahen. Obwohl wir eigentlich schon alles Sehenswerte von Bali gesehen hatten, versuchten wir, das Beste aus unserer Lage zu machen und die letzten Tage zu genießen.
Wir residierten im Hotel Intercont, dessen Anlage hübscher als das W Resort und Spa war, aber der eigene Swimming-Pool fehlte.
Das Zimmer:
Statue mit Médy:
Teil der Anlage:
Brücke mit Drachenverzierung:
Suchbild: Wo ist der Leguan?
Vollmond und Neumond sind für die Balinesen von großer Bedeutung.
Zum Vollmond-Fest gab es auch im Hotel besondere Aktivitäten und zum Frühstück bereitete man neben den obligatorischen Frühstückssachen auch balinesische Speisen zu:
Ok, der Cappuccino ist nicht traditionell balinesisch ;)
Entspanntes Colatrinken in Kuta mit dem genialen Ombak-Putih-T-Shirt
... Strandspaziergänge
Ein letztes Mal den Sand und das Meer unter den Füßen spüren, bevor es schließlich wieder in heimatliche Gefilde ging.
Selamat tinggal, Bali!
Tuesday 20 September 2011 :: 05:01
Bali 2011 - Teil 5: Logbuch des Käptns
Nachdem wir etwa zehn Tage in Bali verbracht und uns eine gemütliche Zeit gemacht hatten, hieß es plötzlich um 5:00 aufstehen, um mit einem Bananenflieger zur Insel Flores, genauer gesagt nach Labuan Bajo zu fliegen und anschließend in ein Segelschiff umzusteigen, wo wir eine Woche wie Piraten leben wollten.
Da wir Rücksicht auf einige erst später ankommende Gäste nehmen mussten, fuhren wir ungeplant und spontan mit dem Rest der Gruppe etwa fünfundvierzig Minuten lang mit zwei rustikalen Autos in ein Dorf, wo man uns traditionelle Tänze zeigen wollte. Dies kam bei den meisten Leuten gut an.
Das hier ist eine Art Büffeltanz und hat etwas mit Männlichkeitsritual zu tun.
Und hier ist der Stäbchentanz - vllt. kennen das einige aus "Malcolm Mittendrin" ;). Der Bambus wird rhythmisch bewegt und die Tänzerinnen müssen aufpassen, dass ihre Füße nicht dazwischengeraten.
Mittags durften wir das Schiff betreten und uns, soweit dies in der Enge möglich war, häuslich einrichten.
Das ist der Weg zu unserer Kajüte, die sich ganz vorne befand: Die Satanische Nummer 6 natürlich.
Das Bett. Man konnte gerade noch die Türe aufmachen und problemlos mit den Händen die Decke berühren. Nicht-Klaustrophobiker sind hier klar im Vorteil!
Hier der Weg "nach oben" zur Küche, Buffetteil und Sitzecke. Die Zeit hier kam dem Piratenleben doch sehr nahe, da wir vielen Entbehrungen ausgesetzt waren. Die hygienischen Umstände waren leider nicht die besten und vor Kakerlaken sollte man sich besser auch nicht ekeln.
Allerdings wurde man bei solchen Sonnenuntergängen mit der Welt versöhnt ;).
Piratenmédy:
Die blauen Segel sind wunderschön, waren aber leider mehr Show als nützlich. "Unser" Schiff ist die "Ombak Putih", was so viel wie "Weiße Welle" bedeutet.
Die Reisegruppe war bunt gemixt bestand aus etwa zwanzig Europäern. Ein paar Deutsche, eine Rumänin, ein schweizerisches Paar, einige Holländer und Franzosen, ein britisches Paar und eine Amerikanerin. Altersmäßig waren zwei frisch verheiratete Pärchen in unserem Alter, alle anderen waren 40+. Auch ein französisches Kamerateam war an Board. Irgendwann nächstes Jahr wird es eine DVD zu kaufen geben. Unser Reiseleiter Peter ist gebürtiger Holländer, lebt aber seit über 30 Jahren auf Bali und kennt sich perfekt aus. Die Ausflüge plante er genial bis auf das letzte Detail und nahm sich jedem einzelnen der Passagiere liebevoll an.
Hier wurde er auf der Insel Mojo interviewt:
Da ich mich in Gruppen oft nicht integrieren kann, gab ich mich - während die anderen munter Freundschaften knüpften oder prinzipiell um jeden Preis auffallen und sich beliebt machen wollten - an Bord meiner Leidenschaft, dem Lesen, hin. Wann sonst kann man einen 1530-Seiten-Wälzer von Stephen King lesen?

Die Mutigen sprangen manchmal von Bord des Schiffes direkt ins Wasser. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als Médy dies tat, waren Quallen im Wasser ...
Fast täglich wurde wenigstens ein Schwimm- oder Schnorchelausflug auf einer "Verlassenen Insel" gemacht. Da wir keine wasserdichte Kamera besitzen, gibt es hiervon keine Fotos, sodass ich leider die wunderbare Unterwasserwelt nicht mit euch teilen kann.
Hier nahm Médy ausnahmsweise ohne mich an einem Schnorchelausflug teil:
Ein Mal wurde auch ein Barbecue auf einer der Inseln veranstaltet.
Daneben wurden uns aber auch immer wieder Einblicke in die Kultur der kleinen Sunda-Inseln gewährt. Wir besuchten die Komodo-Inseln Loh Buaya und Komodo selbst, die Naturschutzgebiete darstellen und voller Komodowaranen oder "Dragons", wie man hier zu den Touristen sagt, sind. Die zwei bis vier "Rangers", die jede Reisegruppe begleiten, sorgen für die Sicherheit und sind mit einem Stock bewaffnet. Unter normalen Umständen interessieren sich die Komodowarane allerdings ohnehin nicht für uns Menschen.
Andere Tiere wie Büffel oder Hirsche bewohnen v.a. die Insel Komodo.
Auf der Insel Satonda befindet sich ein Vulkan und ein Kratersee.
Es heißt, wenn man hier einen Stein an einen Baum bindet, würde ein Wunsch in Erfüllung gehen ...
In Bima ankerten wir und wanderten über ein anderes Schiff aufs Festland.
In einem Dorf wurden wir freundlich empfangen. Man zeigte uns einige traditionelle Tänze.
Reisstampfen:
Gestampfter Reis:
... auch Médy durfte den Reis stampfen ;)
Kampf:
Was hier so nett aussieht, war in Wirklichkeit ziemlich grausam: "Head-Dumping". Einer der beiden bleibt stehen, während der andere Anlauf nimmt, um seine Stirn direkt gegen die des Stehengebliebenen zu kicken. Das ist auch eine Männlichkeitssache ...
Wir ankerten in Sukadana-Bayan, wo wir den nördlich bzw. nordwestlichen Teil der Insel Lombok genauer unter die Lupe nahmen. Im Dorf Lenek freute man sich, uns zu sehen und bot sogar eine kleine Kapelle auf:
Auch hier wurden wieder Tänze für uns aufgeführt. Dies ist die Hexe:
"Priscan" ist eine art Schwertkampf. Die Dörfler packten die Gelegenheit am Schopf und baten um eine Geldspende, die zwischen den beiden Kämpfern aufgeteilt wurde.
Diese Mädchen stellen Raben dar, die sich in der Hitze ein kühles Bad gönnen. Dies wird "Gagak Mandiq" genannt.
Beim "Gandrung" durfte Médy wieder mitmachen.

Im Töpferdorf Masbagik konnten wir sehen, wie die Frauen Töpferwaren in Handarbeit im Minutentakt herstellen und anschließend selbst einige hübsche Tonwaren erstehen.
Handgewebte Sarongs, Tücher und Co konnte man in Pringgasela kaufen.
So wurden die Stoffe hergestellt:
Am Abend vor der Ankunft in Bali bot der Koch seine ganze Kochkunst auf, um uns ein letztes unvergessliches Mahl zu bereiten:
Nicht nur Médys Piratenbart-Dasein nahm ein Ende ...
... sondern auch dieses Abenteuer ala Guybrush Threepwood.
Tuesday 20 September 2011 :: 02:33
Bali 2011 - Teil 4: Kultur, Pflanzenbau und Handwerk
Auf Bali gibt es jede Menge Tempel. Einige davon haben wir besucht. Für die meisten Tempel gilt sowohl eine schulter- als auch kniebedeckte Kleidung. Für die Vergesslichen gibt es allerdings geborgte Sarongs vor den Eingängen ;).
Der erste Tempel, den wir sahen, war der Ulun Danu Tempel. Die große Anlage, die mehr an Freizeitbeschäftigungen (man konnte beispielsweise mit kleinen Booten fahren) als an Heiligtümer erinnert, war natürlich voller Touristen.
Warum auch immer waren hier überall riiiiesige Tiere:
Der wahre Touristenstrom fand sich aber in einem der Haupttempel im Tanah Lot (tanah = Land, lot = Meer).

Er liegt etwa fünfzig Meter von der Küste entfernt auf einer Insel, die man nur bei Ebbe betreten kann. Sehr schön - laut Reiseführer vor allem bei Sonnenuntergang - aber schon Nachmittags war es hier so überlaufen, dass wir eher fluchtartig das Weite suchten.
Die sogenannte Elefantenhöhle Goja Gajah, die wegen ihrer Form so benannt wurde, ist auf jeden Fall eine Reise Wert.
Die Anlage ist beeindruckend und stammt aus dem 11. Jhd, wurde aber wegen eines schlimmen Vulkanausbruches, der alles verschüttet hatte, erst in den 1920ern entdeckt.
Ein Schluck aus der Quelle soll einen zwanzig Jahre jünger werden lassen ...
Der ehemalige Königstempel Taman Ayun in Mengwi wurde 1740 eingeweiht und hat mir persönlich am besten gefallen. Wohl auch, weil zu dieser Tageszeit noch nicht viele Touristen hier waren, sodass man wirklich das Gefühl hatte, nun einen ruhigen Tempel zu betreten und etwas "Spirituelles" spüren konnte.


Natürlich gehört auch das Ansehen eines traditionellen balinesischen Tanzes zu einem Bali-Urlaub einfach dazu. Allerdings handelt es sich hierbei eher um eine Art Theaterstück als um einen Tanz. Auch wenn man den Schauspielern und Tänzerinnen ansah, dass es sich um Laien handeln musste, war es recht nett.

Die "Band":

Der Barong ist wohl der berühmteste "Tanz" und ist ein Löwe-Mischwesen, das für das Gute steht. Traditionell muss dieser gegen das Böse (in dem Fall die Hexe) kämpfen, wobei weder die gute noch die böse Macht gewinnt, da nach dem Glauben der Hindu beides existieren muss.
Auf unserer Reise durchs Land sahen wir auch viele Manufakturen und konnten einen authentischen Einblick in die Handwerkskunst der Balinesen gewinnen.
In Batu Bulan färben Frauen Batik-Stoffe. Das Verfahren wurde uns genau erklärt - wer es ganz genau wissen will, soll es bitte selbst nachgoogeln. - Jedenfalls waren die Stoffe und anderen zum Kauf angebotenen Produkte allesamt wunderschön aber auch relativ teuer, weswegen wir uns mit Kleinigkeiten begnügten.
Diese Silberschmiede befand sich in Celuk, wo wir die feine Handarbeit bewunderten, uns beim Schmuckkauf aber doch zurückhielten.
Weiters sahen wir Holzschnitzer bei der Arbeit. Die nette deutschsprachige Verkäuferin erklärte uns alles genau und ließ uns genug Zeit, Souvenirs aus dem großen Fundus auszusuchen und gab uns beim Handeln zumindest das Gefühl, wir hätten ein absolutes Schnäppchen gemacht.
Aus Ebenholz kauften wir eine Barong-Maske, die über Torbögen gehängt Glück bringen soll und das filigran gearbeitete Liebespaar Rama und Sita aus Mahagoni soll für Harmonie stehen.
Neben etlichen Reisfeldern besichtigten wir eine Gewürzplantage in Tegal Lalang, wo Kakao, Vanille, Zimt, Kaffee etc. angebaut werden.
Ananas:

Kakao:

Auch der berühmte Luwak-Kaffee (wilde Katzen fressen die Kaffeebohnen, scheiden sie wieder aus und daraus bekommt der Kaffee sein angeblich einzigartiges Aroma ...) wird u.a. hier "produziert".
... und hier noch ein Bild von einer Frau, die einen Korb mit Opfergaben transportiert. Überfallsartig blieben wir mit dem Auto stehen, um ein Foto zu machen ;).
Monday 19 September 2011 :: 04:16
Bali 2011 - Teil 3: Landschaft und Tiere
Da wir nicht die Strandhocker sind und die Wellen ohnehin ziemlich gefährlich sind und man nur bis zur Hüfte ins Meer "darf" (ein Mal hatten wir uns eine Art Surfboard ausgeborgt und dieses fiel bei der nächsten Welle mit voller Wucht auf mich und blieb dort, sodass Médy mir helfen musste, wieder auf die Beine zu kommen ...), machten wir einige schöne Ausflüge quer durch Bali. So bekamen wir einen authentischeren Einblick in die Kultur und unser deutschsprachiger (exzellenter!) Reiseleiter erklärte uns alles Wissenswertes und brachte uns ein paar Worte auf Balinesisch bei.
Das ist er (und nein, ich bin nicht so groß, sondern die Balinesen sind generell kleine Leute):
Die Bewohner reden sich eigentlich mit dem zweiten Namen an, da der erste den Geburtsrang beschreibt, wobei der Geschlecht durch Ni (Frau) und I (Mann) wiedergegeben wird.
Der Erste = Putu oder Wayan
Der Zweite = Kadek oder Nengah
Der Dritte = Komane oder Nyoman
Der Vierte = Ketut
Gibt es mehr als vier Kinder, fängt man wieder von vorne an.
Médy ist also I Putu Médy und ich Ni Kadek Claudia. Unser Reiseleiter heißt als Viertgeborener I Ketut Suda.
Danke heißt Suksma. Bis wir uns dies allerdings gemerkt hatten, war die Reise schon fast wieder vorbei. Benutzt man diese Worte, wird der grimmigste Balinese freundlich ;).
Médy in Goja Gajah im Sarong:
Außerdem gelangten wir zu der Erkenntnis, dass Flughunde Cola (und Fanta) mögen. Diese hier in Pupuan sind sehr versessen darauf.
Wir konnten auf unseren Trips viele schöne Reisfelder bewundern.
Reisfeld in Pupuan:

noch mehr Reisfelder:
In Banjan sahen wir die Heißen Quellen. Die Hauptquelle, die auf diesem Foto zu sehen ist, riecht merkwürdig und ist Urinwarm, sodass ich froh bin, dass wir keine Zeit hatten, selbst ein Bad zu nehmen.
Auf dem Weg zum Gitgit Wasserfall fuhren wir durch die Stadt Singaraja, was so viel wie "Geflügelter Löwe" bedeutet. Von der entsprechenden Statue haben wir allerdings keine Fotos gemacht, darum hier zur Anschauung eines aus dem Netz.
Gitgit Wasserfälle:
Dazwischen machten wir, wie viele andere Touristen, einen kurzen Stopp, um die örtlichen heiligen Affen - die Makaken - anzusehen. Da ich seit dem Film "Link - der Butler" Angst vor Affen habe und in den Reiseführern etwas über aggressive, böse und bissige Affen sowie Tollwut gelesen hatte, blieb ich lieber im Auto. Médy war allerdings in seinem Element und kaufte munter vergammelte Bananen, um die Affen damit zu füttern.
An einem anderen Tag machten wir einen Ausflug in den Affenwald in der Nähe von Mengwi, wo drei rivalisierende Affengruppen leben. Hier konnte man die Makaken mit Erdnüssen füttern, was Médy auch begeistert tat. Ich bekam dafür einen Stock, mit dem ich lästige Affen abwehren konnte. Aber eigentlich musste man sich nur vor den Chefs in Acht nehmen, die besonders aggressiv sind.
Der Gestank war dieses Lächeln wohl wert ;)
Wasserflaschen sind verboten - denn diese lieben die Affen am meisten. Natürlich konnte sich ein Chinese nicht an die Regeln halten und wurde prompt seiner frischen, kühlen Wasserflasche entledigt:
Im Tempel Luhur Uluwatu (davon mehr in Teil 4) waren dann genau die Sorte von Affen, vor denen man sich lieber in Acht nimmt. Auch hier bekam ich einen Stock ...
Ansonsten gab es viele imposante Schmetterlinge, die allerdings zu schnell für uns waren, um sie ordentlich zu fotografieren. Darum muss dieses exemplarische Foto genügen.

Eine gigantische Spinne darf natürlich auch nicht fehlen ...
Beim Ulun Danu Tempel gab es ein paar Halunken (Wo ist Greenpeace, wenn man sie mal braucht?), bei denen man für ein paar Dollar Bilder mit sich und einer Schildkröte, einem Leguan, einer Schlange oder Eule machen konnte. Als Schlaraffe ist Médy natürlich fasziniert von den Eulen ...
Zum Thema Natur darf der Vulkan Batur natürlich auch nicht fehlen. Von Kintamani aus hatten wir einen imposanten Blick auf den erst vor elf Jahren zuletzt ausgebrochenem Vulkan mit Kratersee.
Hier sieht man (das schwarze Feld) die Spuren der Eruption von 2000.
Sunday 18 September 2011 :: 07:33
Bali 2011 - Teil 2: Kulinarische Genüsse und erster Kontakt mit der Kultur
Dass ich meinen ipod mitgenommen hatte, rentierte sich schließlich doch noch, da unsere Villa über ein entsprechendes Soundsystem verfügte. Das war auch notwendig, um die künstlerisch anspruchslose "Musik" der Nachbarn übertönen zu können ;).
Das Frühstück war üppig und gut. Neben den obligatorischen warmen frisch zubereiteten Speisen gab es alles, was das Herz begehrt. Besonders möchte ich die große Auswahl an Mehlspeisen hervorheben. An die gigantische Torte wagten sich nur Wenige, aber ich gehörte zu den Mutigen. Wenn man die Crème entfernte, schmeckte diese jeweils (es gab jeden Tag eine andere Sorte) hervorragend. Einzig die Idee, Krapfen mit Mangomarmelade zu füllen, kann ich nicht unterstützen ...

Das Essen war manchmal generell eher ein Abenteuer. Eines Abends bestellten wir ein Dessert mit dem wohlklingenden Namen "Sweet Simple Things". Was wir dann bekamen, überraschte uns doch sehr:
Immerhin weiß ich jetzt, dass ich Zuckerwatte - die ich bis dato noch nie probiert hatte - nicht mag und auch kandierte Äpfel sind merkwürdig. Dennoch interessant. Und alles, das Schokolade beinhaltet, liebe ich sowieso :)
Wir wagten nur ein Mal, nicht in der Hotelanlage zu essen, bereuten dies aber schon bald. In einer heruntergekommenen Pizzaria bestellten wir - na was wohl? - Pizza! Auf meiner war überraschenderweise Salat, auf dem sich einige Ameisen eingeschleust hatten, die erst starben, als sie munter den heißen Pizzabelag berührten. Die Kellnerin wusste gar nicht, weswegen wir uns aufregen würden ... eine halbe Pizza und einige Ameisen später verließen wir schließlich das Gebäude und beschlossen, auf solche krankheitsversprechende Erfahrungen zu verzichten.
Wenn wir genug von dem Asiatenessen hatten, zog es uns nach Kuta ins Hard Rock Café.
Die Straßen Balis sind schmutzig und Gehsteige existieren nicht. Als Tourist wird man ständig angehupt und überall fahren Motorroller kreuz und quer, die sich weder an den hier herrschenden Linksverkehr noch an Ampeln oder sonstige Verkehrsregeln halten. Schlimmer als die Radfahrer bei uns!
Angeblich soll Seminyak die Einkaufsmeile schlechthin sein. Das kann ich allerdings nicht bestätigen, es sei denn man mag 0815-Läden (deren Preise europäische Standards entsprechen und damit eindeutig überteuert sind) und Straßenhändler (die gab es aber v.a. in Kuta zu Hauf und belästigen jeden Vorübergehenden). Dennoch konnten wir ein paar nette Souvenirs kaufen. Übrigens frage ich mich, wie die Taxifahrer zu ihrer Linzenz kommen, da viele die Wege zu bestimmten Geschäften, Hotels und Orten gar nicht wissen.
Beinahe unwirklich scheinen die Tempel zwischen den ärmlichen Wellblechhütten und heruntergekommenen Steingebäuden.
Über 90% der Balinesen sind Hindu, was sich auch im Alltagsleben wiederspiegelt. Beispielsweise sieht man überall Opfergaben, die 3x täglich rituell dargebracht werden. So stehen auf der Straße viele kleine aus Bambis gefertigte Opfergaben, welche die bösen Geister besänftigen soll, während die für die guten Geister eher oberhalb auf Tischen, etc. stehen. Hier glaubt man an eine Art Ying-Yang - also dass das Gute ohne das Böse nicht existieren könnte und umgekehrt.

Statue mit Opfergaben in Banjar (Heiße Quellen)
Sunday 18 September 2011 :: 04:37
Bali 2011 - Teil 1: Erste Eindrücke
Pervers früh ging es am 24.8. los zum Flughafen Kloten. Zwei Tage zuvor hatten wir uns glücklicherweise die unserer Meinung nach besten Plätze gesichert: Im oberen Stockwerk des Singapore Airbus 380 ganz hinten - ein 2er-Platz. Glücklicherweise war ausreichend Beinfreiheit gegeben, der Boardservice gut und die Auswahl an Filmen groß. Wir sahen Thor und Sucker-Punch (beide sehr enttäuschend und nicht empfehlenswert!) und Rio (der war ok - aber von einem Zeichentrickfilm erwartet man sich vielleicht auch weniger).
So sieht das Flugzeug aus:
Friday 16 September 2011 :: 09:11
HellRaiSer liest ... 21. Podcast
Teil 8 der Horrorfilmgeschichte: Die 1980er Jahre. Ein denkwürdiges Jahrzehnt, in dem der Videofilm das Genre revolutionierte, neue Special Effects für furchterregendere Horrormomente sorgten und viele bekannte Filme gedreht wurden. Begegnet Freddy Krüger, Jack Nicholson als wahnsinnigen Schriftsteller Jack Torrance und natürlich den Zenobiten - die endlich ihr Filmdebüt feiern konnten.
Playlist
01. Michael Jackson – Thriller
02. Dope Stars Inc. – Bang your head
03. Fozzy – Paraskavedekatriaphobia (Friday the 13th)
04. Alice in Videoland – Video Girl
05. Nick Cave – Jack the Ripper
06. Evils Toy – Dizzy Divination
07. Atrocity – Tanz der Teufel
08. Death – Evil Dead
09. Hocico – Poltergeist (Slave Version)
10. A Nightmare on Elm Street – 1, 2 Freddy comes for you
11. Boehse Onkelz – Freddy Krüger
12. Stoneman – Nightmare on Elm Street
13. Coil – Box Theme
14. Suicide Commando – Hellraiser (VNV Nation Remix)