Chaoscooking a la Flauschi

• Monday, September 5, 2011 - Es wird langsam aber sicher Herbst, deshalb heute: Kuerbissuppe Spezial

Heute mal ein richtig schönes Saisonrezept. Die Kürbissaison beginnt gerade, frische Kartoffeln gibt es auch en Masse, die Nächte können mitunter schon recht kühl werden, da freut man sich über eine wärmende Kürbissuppe.

Für eine Menge, mit der man etwa 4 Personen satt bekommt braucht ihr:
1 kg Kartoffeln
einen mittelgroßen Kürbis, hier bietet sich Hokkaido an, weil er leicht zu verarbeiten ist
2 Liter Gemüsebrühe
Chilischoten nach Geschmack
200 Gramm Frischkäse Natur
250 ml Milch
Dill
Schnittlauch
Zitronensaft
Salz & Pfeffer
Ein Stück Ingwer etwa von der Größe eures vorderen Daumenglieds

Außerdem noch:
Einen großen Topf und einen Pürierstab

Und so gehts:
Zuerst schält und zerkleinert ihr die Kartoffeln, am besten schneidet ihr sie in Würfel. Mit dem Fruchtfleisch des Kürbisses macht ihr das gleiche. Ein Hokkaido-Kürbis hat hier den Vorteil, dass man die Schale mitessen kann, das erspart langwieriges Schälen, andere Sorten gehen aber auch und schmecken auch lecker.
Die Chilis und den Ingwer hackt ihr schön klein, damit sie sich später in der Suppe gut verteilen.
Wenn ihr nun also Kartoffeln und Kürbis gewürfelt habt, kocht ihr sie in der Gemüsebrühe, bis die Kartoffeln gar sind. Für die Unwissenden: Ob eine Kartoffel gar ist oder nicht, merkt man am Widerstand, wenn man mit dem Messer hineinsticht. Geht das Messer leicht rein und es bleibt nichts an der Klinge kleben, ist die Kartoffel gar.
Wenn es dann soweit ist, dürft ihr Gewalt anwenden, indem ihr dem ganzen Gebräu im Topf mit dem Pürierstab zuleibe rückt. 
Vorher solltet ihr allerdings noch den Ingwer, den Frischkäse und die Milch dazugeben, damit die Suppe gleich eine schöne cremige Konsistenz bekommt. Wenn dann keine Brocken mehr in der Suppe sind, kommt der Dill hinzu, die Menge ist euch überlassen, wenn ihr einen Gewürzstreuer mit Dill habt, könnt ihr aber ruhig einen kräftigen Schwank nehmen. Anschließend noch die gehackten Chilis mit in die Suppe, damit es auch schön scharf wird und noch einmal kräftig umrühren.

Fast fertig, fehlt nur noch eins: Abschmecken. Zum Abschmecken fügt ihr nach Geschmack Salz, Pfeffer und einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Viel salzen muss man erfahrungsgemäß nicht, da die Brühe schon recht salzig ist.

Die Suppe heiß servieren, sehr gut dazu passen Bockwürstchen, die ihr auch nochmal kurz in der Supper erhitzen könnt und Weißbrot zum Tunken.

Guten Appetitt!
Comments (0) :: Post A Comment! :: Permanent Link

• Thursday, June 23, 2011 - Ein einfaches Brot fuer Anfaenger und Studenten

Keine Lust auf Fertigbackmischungen? Kein Geld für den Bäcker? Ihr wollt leckeres Brot haben, das satt macht und gesund ist? Und noch dazu Geld spart? Dann ist das hier das Rezept für euch.

Ihr braucht dazu:
500 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel, Tipp: Gibts bei Lidl am günstigsten)
1 Teelöffel Salz
1/2 Würfel Hefe (wenn ihr Trockenhefe nehmen wollt: ein halbes Tütchen, ich empfehle aber frische)
Wasser

Und so wirds gemacht:
Zuallererst nehmt ihr euch von dem Mehl einen gehäuften Esslöffel und gebt ihn in etwa 100 ml ungefähr handwarmes Wasser. Die Hefe ins Wasser zerbröseln, das Ganze gut verrühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. Das restliche Mehl in eine große Schüssel geben (lieber zu groß, der Teig geht noch auf), salzen und dann das Wasser mit der Hefe dazugeben. Verrühren und Wasser nachgießen, bis ihr eine feste Teigmasse habt, die aber nicht klebt. Den Teig dann mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 30-45 Minuten gehen lassen. Keine Angst, er läuft euch nicht weg.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, nehmt ihr euch etwas Mehl und verteilt es auf einer Arbeitsfläche. Den Teig dann aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche mal schön durchkneten, etwa 5 Minuten lang. Wenn euer Teig dann seine Massage hinter sich hat, wird er dann zu einem Laib geformt. Ein Backblech oder eine Kastenform mit Backpapier auslegen und mit dem Brot beladen.
Das Brot dann nochmal kurz ruhen lassen und in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen schieben.
Nach einer halben Stunde den Ofen auf 190 Grad herunterstellen. Das Brot dann noch eine halbe Stunde backen lassen.

Wenn es sich hohl anhört, wenn ihr darauf klopft, ist euer Brot fertig. Falls ihr eine Kastenform benutzt habt, das Brot zum Abkühlen auf ein Rost stürzen, sonst zieht es Wasser. Auch wenn das Brot seine Backzeit auf einem Blech verbracht hat, ist es ratsam, es auf ein Rost zu verfrachten, aber nicht so eminent wichtig, wie bei einer Kastenform.

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, habt ihr jetzt ein leckeres, sättigendes Brot, von dem eine Person locker eine Woche lang essen kann.
Ein Tipp noch zur Aufbewahrung, wenn ihr keine Brotbox habt: Wenn das Brot erstmal angeschnitten ist, die Schnittfläche mit Backpapier umwickeln. Sofern sich kein Schimmel einnisten sollte, hält sich das Brot etwa eine Woche.
Comments (1) :: Post A Comment! :: Permanent Link

• Wednesday, June 15, 2011 - Willkommen zum Koch-Blog. Unser erstes Rezept: Bierhaehnchen

So ein Bierhähnchen ist grundsätzlich ein ganz normales Brathähnchen, nur eben mit Bier. Dieses Rezept eignet sich nicht nur um die Schwiegereltern zu beeindrucken, sondern auch als Partygag, sofern die Partygäste ein gewisses Verständnis für schwarzen Humor haben.

Für 3-4 Personen (je nach Größe des Hähnchens) braucht ihr:
1 Hähnchen
1 0,5l-Dose Bier (ich bevorzuge da Export, wer es herber mag, kann auch Pils nehmen)
50-100 ml Wasser
1 Apfel
1 Zwiebel oder 2 Schalotten
etwas Butter
Senf
Salz
Pfeffer
Paprikagewürz
Hühner- oder Gemüsebrühe
Zucker oder Honig

Außerdem noch:
Einen Gummihandschuh, warum werdet ihr gleich sehen

Zuerst einmal solltet ihr testen, ob die Bierdose in das Hähnchen hineinpasst, wenn das der Fall ist, braucht ihr den Gummihandschuh nicht. Falls nicht, müsst ihr das Hähnchen erstmal weiten, also Gummihandschuh an und mit der Hand den Hintern des Huhns ein wenig aufweiten.
Wenn das Huhn sicher auf der Dose thront, habt ihr es geschafft.
Nun wird das Huhn von außen mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt. Dann die Bierdose öffnen, etwa 100 ml in ein Gefäß abgießen und beiseitestellen, das braucht ihr noch für die Soße.
Anschließend das Hähnchen auf die Bierdose setzen und das ganze in einem Bräter oder ähnlichem (irgendetwas, das den auslaufenden Saft auffängt) platzieren. Das Huhn dann bei 190 Grad etwa eine Stunde im Ofen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr erstmal eine halbe Stunde etwas anderes machen, oder aber schonmal alles für die Soße vorbereiten.
Die Zwiebel schön fein hacken und den Apfel würfeln.
Die gehackte Zwiebel in einem Topf mit der Butter andünsten bis sie glasig wird, dann mit dem Bier ablöschen. Die Apfelstücke dazugeben, je nach Geschmack die Soße mit etwas Wasser verdünnen. Zucker, Senf und Brühe dazugeben. Ich empfehle jeweils etwa einen gehäuften Esslöffel Senf und Brühe und einen gestrichenen Esslöffel Zucker, falls ihr Honig benutzt darf es etwas mehr sein.

Dann noch ein wenig Wasser mit Mehl verrühren und zur Soße geben, damit sie bindet und die Soße vor sich hin köcheln lassen, bis das Hähnchen fertig ist.

Wenn das Hähnchen fertig ist, aus dem Ofen nehmen, den Fleischsaft, der sich im Bräter gesammelt hat, in die Soße gießen und unterrühren und dann das Ganze servieren.

Als Beilage empfehle ich Kartoffeln oder Reis. Als Gemüse dazu schmecken Erbsen und Möhren sehr gut, im Winter kann man auch Rotkohl nehmen.

Als Partygag kann das Huhn auf der Dose sitzend serviert werden. Lacher und Erstaunen sind da garantiert.

Guten Appetit.
Comments (0) :: Post A Comment! :: Permanent Link

About Me

Kochen der etwas anderen Art. Unkonventionell, preiswert, lecker und manchmal auch gesund.

«  May 2012  »
MonTueWedThuFriSatSun
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031 

Links

• Home
• View my profile
• Archives
• Friends
• Email Me
• My Blog's RSS

Friends

• Yle
• Sanguis
Page 1 of 1
Last Page | Next Page